Salzburg (Kollegienkirche)

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Ansicht

Salzburg - Ansicht (Ansicht)

Spieltisch

Salzburg - Spieltisch (Spieltisch)

Staffelei rechts

Salzburg - Staffelei rechts (Staffelei rechts)

Staffelei links (Detail)

Salzburg - Staffelei links (Detail) (Staffelei links (Detail))

Pedalklaviatur

Salzburg - Pedalklaviatur (Pedalklaviatur)

Stillgelegte durchschlagende Trompete im HW, dahinter ein Sperrventil

Salzburg - Stillgelegte durchschlagende Trompete im HW, dahinter ein Sperrventil (Stillgelegte durchschlagende Trompete im HW, dahinter ein Sperrventil)

Traktur Hauptwerk und Trompette

Salzburg - Traktur Hauptwerk und Trompette (Traktur Hauptwerk und Trompette)

Traktur Hauptwerk und Mitnehmer der Trompette

Salzburg - Traktur Hauptwerk und Mitnehmer der Trompette (Traktur Hauptwerk und Mitnehmer der Trompette)

Schleifenangriff und Traktur 3. Manual

Salzburg - Schleifenangriff und Traktur 3. Manual (Schleifenangriff und Traktur 3. Manual)

Wellen der Traktur 3. Manual

Salzburg - Wellen der Traktur 3. Manual (Wellen der Traktur 3. Manual)

Blick quer durch die Orgel mit Schwellkasten

Salzburg - Blick quer durch die Orgel mit Schwellkasten (Blick quer durch die Orgel mit Schwellkasten)

Angeblockte Schleife der Viola baritona 8' im 1. Manual

Salzburg - Angeblockte Schleife der Viola baritona 8' im 1. Manual (Angeblockte Schleife der Viola baritona 8' im 1. Manual)

Pfeifenwerk Egedachers im Hauptwerk

Salzburg - Pfeifenwerk Egedachers im Hauptwerk (Pfeifenwerk Egedachers im Hauptwerk)

Hauptwerk C#-Seite, gut zu sehen sind die Pfeifen Egedachers

Salzburg - Hauptwerk C#-Seite, gut zu sehen sind die Pfeifen Egedachers (Hauptwerk C#-Seite, gut zu sehen sind die Pfeifen Egedachers)

Hauptwerk C#-Seite

Salzburg - Hauptwerk C#-Seite (Hauptwerk C#-Seite)

Bombardon 16' C#

Salzburg - Bombardon 16' C# (Bombardon 16' C#)

Pfeifenwerk 2. Manual, links das Progressioh

Salzburg - Pfeifenwerk 2. Manual, links das Progressioh (Pfeifenwerk 2. Manual, links das Progressioh)

Detail Pfeifenwerk 2. Manual, Flagiolet 2' als Rohrflöte gebaut

Salzburg - Detail Pfeifenwerk 2. Manual, Flagiolet 2' als Rohrflöte gebaut (Detail Pfeifenwerk 2. Manual, Flagiolet 2' als Rohrflöte gebaut)

Quintatoen 16' Diskant

Salzburg - Quintatoen 16' Diskant (Quintatoen 16' Diskant)

Lieblich Gedact 8' im 3. Manual, teils von Egedacher

Salzburg - Lieblich Gedact 8' im 3. Manual, teils von Egedacher (Lieblich Gedact 8' im 3. Manual, teils von Egedacher)

Quintatoen 16' Basspfeifen aus Holz

Salzburg - Quintatoen 16' Basspfeifen aus Holz (Quintatoen 16' Basspfeifen aus Holz)

Viola baritona 8' ohne Streichbärte (!), dahinter Bordun 16' im 1. Manual

Salzburg - Viola baritona 8' ohne Streichbärte (!), dahinter Bordun 16' im 1. Manual (Viola baritona 8' ohne Streichbärte (!), dahinter Bordun 16' im 1. Manual)

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Basisdaten

Pfarre/InstitutionUniversitätspfarre, 5020 Salzburg
GebäudeKollegienkirche, Salzburg
StandortEmpore
Baujahr1868
Orgelbauer Matthäus Mauracher d. Ä. (Salzburg)

Beschreibung

Das Werk beinhaltet noch zahlreiche Pfeifen und Gehäuseteile der Vorgängerorgel Egedachers. Der Bombardon 16' (am Spieltisch derzeit ohne Bezeichnung) befindet sich im Holzblock. Bemerkenswert ist, dass praktisch alle Streicher, auch die Viola baritona 8', keine Bärte besitzen und entsprechend schwerfällig ansprechen. Ebenfalls besitzen sie daher nur verhältnismäßig wenig "Strich" im Klang. Unter anderem besitzt auch das Quintatoen 16' ab der Mittellage ebenfalls Pfeifen Egedachers - ganz ohne Bärte und mit schmaler Labierung. Die Manualwerke II und III stehen in einem großen gemeinsamen Schwellkasten. Der ursprüngliche Hakentritt wurde vermutlich 1930 in einen Balanciertritt geändert. Im Schwellkasten selbst befindet sich zudem ein mehrfaltiger Keilbalg als Stoßfänger. Die Pfeifenaufstellung beider Manuale ist hier chromatisch und relativ platzsparend ausgeführt. Vermutlich um 1885 erfolgte eine Erweiterung um Viola baritona 8' (angeblockte Schleife, welche den vorhandenen Stimmgang hinter dem Hauptwerk unbenutzbar macht) und eine Zusatzlade mit Trompette 8' (durchschlagend) im Untergehäuse. Die Trompette ist heute stillgelegt, eine Pfeife fehlt ganz. 1917 Abnahme der Prospektpfeifen, 1930 neue Pedalklaviatur, teilweiser Umbau der Mechanik und vermutlich Erneuerung des Cello 8' durch Dreher & Flamm, Sbg.-Parsch. 1982 Reinigung durch Reinisch-Pirchner, Steinach. Dabei Einbau neuer Prospektpfeifen, neues Gebläse, neue Orgelbank und Pedalklaviatur. Ansonsten wurde an der Mechanik nichts geändert. Aufgrund der Kirchensanierung und der 1982 nicht tiefgreifend genug durchgeführten Arbeiten ist das Werk derzeit stark verstimmt und technisch äußerst fehleranfällig. 2019 Sanierung zahlreicher eingesunkener Prospektpfeifenfüße durch Roland Hitsch, Salzburg und Ulrich Meisinger, Simbach. Eine dringend notwendige Restaurierung des gesamten Instruments steht noch aus.

Gehäuse

Gehäusebauer Matthäus Mauracher d. Ä. (Salzburg)
Baujahr1868

Spielanlage

Standortfreistehend
Pedaltypverkürzt
Tastenumfang der ManualeC-f3
Tastenumfang des PedalsC-c1
Anzahl der Register34
Gebläsemechanisch und elektrisch
Spielhilfen

Pedal-Coppel I, Manual-Coppel II/I, Manual-Coppel III/II (durchkoppelnd), zwei Sperrventile (=Epistom I und Epistom II+III).

WindladentypSchleiflade
BalganlageZwei Doppelfaltemagazine und ein mehrfaltiger Keilbalg
Spieltrakturmechanisch
Registertrakturmechanisch

Disposition

I. Hauptwerk

Principal 16'
Bordun 16'
Principal 8'
Doppelfloete 8'
Viola 8'
Viola baritona 8'
Nasard 6'
Octav 4'
Floete 4'
Fugara 4'
Quint 3'
Superoctav 2'
Mixtur
Cornet
Trompette 8'

II. Nebenwerk

Quintatoen 16'
Geigenprincipal 8'
Philomela 8'
Salicional 8'
Geigenpraestant 4'
Rohrfloete 4'
Flageolet 2'
Progression 3'

III. Echowerk

Lieblich Gedact 8'
Gamba 8'
Philomela 4'
Dolce 4'

Pedalwerk

Principalbaß 16'
Violonbaß 16'
Subbaß 16'
Nasard 12'
Octavbaß 8'
Cello 8'
Bombardon 16'