Unken (Pfarrkirche Hl. Jakobus d. Ä.)

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Unken, Ansicht

Unken - Unken, Ansicht (Unken, Ansicht)

Unken - Ansicht (pp 19.7.21)

Unken - Kein Zutritt! (pp 19.7.21)

Unken - Registerzüge (pp 19.7.21)

Unken - Firmenschild (pp 19.7.21)

Unken - Spieltisch (pp 19.7.21)

Unken - Spieltisch geöffnet (pp 19.7.21)

Unken - Kegelladenmechanik (pp 19.7.21)

Unken - Pfeifenwerk (pp 19.7.21)

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Basisdaten

Pfarre/InstitutionPfarrkirche Unken, 5091 Unken
GebäudePfarrkirche Hl. Jakobus d. Ä., Unken
StandortEmpore
Baujahr1895
Orgelbauer Albert Mauracher (Salzburg-Mülln)

Beschreibung

Diese Orgel weist eine für Albert Mauracher eher ungewöhnliche Disposition mit der Anordnung der relativ kräftigen Gambe 8' im 2. Manual auf. Den ebenfalls bei nur 12 Register normalerweise nicht gebauten 16' im Hauptwerk disponierte er offenbar um dem großen Raumvolumen der Kirche gerecht zu werden.

1907 soll Werk durch Hans Mertel umgebaut worden sein. Was genau er änderte ist unklar. Die Orgel wirkt im Pfeifenbestand bis auf den nach 1918 ersetzten Prospekt heute de facto komplett unverändert und besitzt kostruktiv große Ähnlichkeiten zum Instrument in Hüttau. Charakteristisch ist u.a. die Ziehharmonikaverbindung zwischen Balg und Windladenkanal.

Am 26.6.1919 stimmte laut einer Inschrift im Spieltisch Orgelbauer Johann Hall aus Leoben das Instrument. Dieser Orgelbauer war nach dem Ersten Weltkrieg vornehmlich mit kleineren Arbeiten in der Steinermark & Kärnten aktiv. Im Land Salzburg ist bislang nur diese eine Arbeit in Unken bekannt.

Vermutlich um 1960 wurde ein Langsamläufergebläse der Firma Eisenschmidt, München/Andechs eingebaut.

Die Orgel bedand sich zuletzt in einem spielbaren, jedoch stark verschmutzten, verstimmten – kurzum sehr ungepflegtem Zustand. Die Pedalkoppel II war z.B. nur noch auf wenigen Tönen funktionsfähig, Ton d' im Pedal ausgefallen. Der Balg hatte große Löcher. 

Restaurierung 2022 durch Orgelbau Josef Maier, Hergensweiler. 

Gehäuse

Gehäusebauer Albert Mauracher (Salzburg-Mülln)
Baujahr1895

Spielanlage

Standortfreistehender Spieltisch
Pedaltypparallel
Tastenumfang der ManualeC-f3
Tastenumfang des PedalsC-d1
Anzahl der Register12
Gebläsemechanisch und elektrisch, Eisenschmid 8/110 (Langsamläufer)
Spielhilfen

Als Züge: Manual Coppel, Pedal Coppel 1, Pedal Coppel 2

Kollektive als Tritte: Ex nexu (Auslöser), Piano, Forte, Pleno

WindladentypKegellade
BalganlageDoppelfalten-Magazinbalg
Spieltrakturmechanisch
Registertrakturmechanisch

Disposition

Hauptwerk

Bourdon 16' (ab c°)
Principal 8'
Filomela 8'
Octave 4'
Traversflöte 4'
Mixtur III-V 2'

Nebenwerk

Gamba 8'
Gedeckt 8'
Dolce 8'
Fugara 4'

Pedalwerk

Subbaß 16'
Oktavbaß 8'