Hüttschlag (Pfarrkirche Hl. Joseph)

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Ansicht

Hüttschlag - Ansicht (Ansicht)

Detail Prospekt

Hüttschlag - Detail Prospekt (Detail Prospekt)

Hüttschlag 1

Hüttschlag - Hüttschlag 1 (Hüttschlag 1)

Spieltisch

Hüttschlag - Spieltisch (Spieltisch)

Registerzüge links

Hüttschlag - Registerzüge links (Registerzüge links)

Firmenschild

Hüttschlag - Firmenschild (Firmenschild)

Gedeckt 8'

Hüttschlag - Gedeckt 8' (Gedeckt 8')

Abgeführte Salicionalpfeifen im Unterbau

Hüttschlag - Abgeführte Salicionalpfeifen im Unterbau (Abgeführte Salicionalpfeifen im Unterbau)

Stoßbalg und Traktur von 1971

Hüttschlag - Stoßbalg und Traktur von 1971 (Stoßbalg und Traktur von 1971)

Öffnung für den ansteckbaren Balgschöpfer

Hüttschlag - Öffnung für den ansteckbaren Balgschöpfer (Öffnung für den ansteckbaren Balgschöpfer)

Pfeifenwerk, links das später zugefügte Salicional 8'

Hüttschlag - Pfeifenwerk, links das später zugefügte Salicional 8' (Pfeifenwerk, links das später zugefügte Salicional 8')

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Basisdaten

Pfarre/InstitutionHüttschlag, 5612 Hüttschlag
GebäudePfarrkirche Hl. Joseph, Hüttschlag
Standort2. Empore
Baujahr1971
Orgelbauer Fritz sen. Mertel (Gnigl)

Beschreibung

Das heutige Werk geht auf ein Instrument von 1833 zurück, das ursprünglich als Chororgel in Bad Reichenhall stand. 1884 wurde das Instrument durch Mitglieder der Mauracherdynastie nach Hüttschlag überstellt. Zu einem unbekannten Zeitpunkt wurde eine Schleife für das Salicional (nach der Stempelung und dem verhaltenen Klang handelt es sich um eine Aeoline) angeblockt. 1970/71 ist die Orgel von Fritz Mertel, Salzburg unter Einbeziehung brauchbarer Altteile (Gehäuse, Balg & Manuallade) größtenteils neu gebaut worden. Die Manualwindlade stammt noch von 1833, wurde jedoch in der Disposition umgestaltet. Dabei wurde die originale Ventilkoppel C-f° stillgelegt und ein neues Wellenbrett angefertigt. Die Koppelventile sind noch funktionslos vorhanden. Die Pedallade wurde nebst Aluwellenbrett erneuert. Ebenfalls neu wurde der Spieltisch angefertigt.

2017 wurde das Werk von Orgelbau Wolfgang Bodem, Leopoldsdorf restauriert. Grundsätzlich wurde der 1971 geschaffene Zustand beibehalten, der Balg komplett neu beledert und der Prospekt in Zinn erneuert. Ein ursprünglich offenbar vorhandenes Schleierwerk aus Tuch wurde dabei doch nicht wieder installiert; die Abstufung der Prospektpfeifen ist daher nicht wirklich optimal.

Gehäuse

Gehäusebauer Karl Mauracher (Fügen-Zillertal, Tirol)
Baujahr1833

Spielanlage

Standortfreistehend, Blick zum Altar
Pedaltypparallel
Tastenumfang der ManualeC-f3
Tastenumfang des PedalsC-f1
Anzahl der Register8
Stimmunggleichstufig
Gebläsemechanisch und elektrisch
Spielhilfen

Pedalkoppel

WindladentypSchleiflade
BalganlageDoppelfaltenbalg
Spieltrakturmechanisch
Registertrakturmechanisch

Disposition

Manualwerk

Prinzipal 8'
Gedeckt 8'
Salizional 8'
Octav 4'
Flöte 4'
Oktavino 2'
Mixtur IV 2'

Pedalwerk

Subbaß 16'