Thalgau (Pfarrkirche Hl. Martin)

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Thalgau - Ansicht (PP 5.3.21 )

Thalgau, Detail Uhr

Thalgau - Thalgau, Detail Uhr (Josef Kral)

Thalgau - Kirchenraum (PP 5.3.21)

Thalgau - Spielschrank von Walcker 1986 (PP 5.3.21)

Thalgau - Registerzüge seit 1986 (PP 5.3.21)

Thalgau - Pedalwerk im Unterbau mit Erweiterungen (PP 5.3.21)

Thalgau - Hauptwerk mit 1986 zugefügter Trompete (PP 5.3.21)

Thalgau - 2. Manual - ganz links die beiden 1986 angeblockten Schleifen (PP 5.3.21)

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Basisdaten

Pfarre/InstitutionDekanatspfarre Thalgau, 5303 Thalgau
GebäudePfarrkirche Hl. Martin, Thalgau
StandortEmpore
Baujahr1886
Orgelbauer Hans Mauracher (Salzburg-Parsch)

Beschreibung

Das Werk bestand bis 1986 in einem wenig veränderten Zustand. In diesem Jahr baute die Fa. Walcker-Mayer aus Guntramsdorf die Orgel nach einem Konzept von Alois Forer großflächig um. Bei diesen Arbeiten wurde der originale Mauracherspieltisch zugunsten eines neuen Spielschranks entfernt und wird seitdem auf dem Dachboden gelagert.

Bereits 1908 war die Mixtur unter Verwendung der ehemaligen Quinte 2 2/3' auf diese Tonhöhe erniedrigt worden. Ebenfalls 1908 wurde die bisherige Quinte 2 2/3' durch eine Gamba 8', später durch eine Trompete 8' ersetzt. 1986 nahm den Platz der bisherigen Trompete 8' eine teilweise aus Altmaterial bestehende Quinte 2 2/3' ein. Die Disposition wurde um eine neue Trompete 8' im Hauptwerk, Waldflöte 2' und Scharff 3-fach im Oberwerk, wie Choralbass 4' und Posaune 16' im Pedal erweitert. Der 4' kam dabei auf den Platz des ehemaligen Octavbass 8'. Für die Pedalregister Octavbass und Posaune wurde eine neue Lade gebaut, die restlichen Schleifen wurden direkt hinter dem Prospekt angeblockt.

2003 Reinigung durch Orgelbau Pieringer, Stadt Haag.

Gehäuse

Gehäusebauer Johann Rochus Egedacher (Salzburg)
Baujahr1750

Spielanlage

Standortangebaut
Pedaltypparallel
Tastenumfang der ManualeC-f3
Tastenumfang des PedalsC-d1
Anzahl der Register22
Stimmungungleichschwebend
Tonhöhe440Hz bei 10°C
Gebläseelektrisch
Winddruck (in mm)68mm Ws
Spielhilfen

Drei Normalkoppeln als Fußrasten

WindladentypSchleiflade
BalganlageFaltenbalg
Spieltrakturmechanisch
Registertrakturmechanisch

Disposition

Hauptwerk

Prinzipal 8'
Gedact 8'
Salicional 8'
Octav 4'
Flöte 4'
Quinte 2 2/3'
Superoctav 2'
Mixtur 3-4f.
Trompete 8'

Oberwerk

G.-Prinzipal 8'
Philomela 8'
Aeoline 8'
Prinzipal 4'
Dolce-Flöte 4'
Waldflöte 2'
Scharff 3f.

Pedalwerk

Subbass 16'
Violon 16'
Octavbass 8'
Choralbass 4'
Posaune 16'