Kirchdorf in Tirol (Pfarrkirche Hl. Stephanus)

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Ansicht auf der Empore

Kirchdorf in Tirol - Ansicht auf der Empore (Ansicht auf der Empore)

Ansicht

Kirchdorf in Tirol - Ansicht (Ansicht)

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Kirchdorf in Tirol - Spieltisch (Spieltisch)

Spieltisch - Detail

Kirchdorf in Tirol - Spieltisch - Detail (Spieltisch - Detail)

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Kirchdorf in Tirol - Firmenschild (Firmenschild)

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Basisdaten

Pfarre/InstitutionPfarre Kirchdorf, 6382 Kirchdorf in Tirol
GebäudePfarrkirche Hl. Stephanus, Kirchdorf in Tirol
Standort2. Empore
Baujahr1923
Orgelbauer Cäcilia Orgelbau AG (Salzburg-Wien-Klosteneuburg)

Beschreibung

Das Werk wurde lt. Inschrift auf Ton Fis des Principals 8' im Jahre 1923 von der Cäcilia Orgelbau AG, Salzburg(-Wien) erbaut. Sie ist die letzte im Erzb. Salzburg vorhandene Orgel dieser einst äußerst produktiven aber kurzlebigen Firma. Zudem ist das Werk vermutlich eine der ersten Orgeln der Firmengeschichte überhaupt.

Offenbar durfte das Werk nicht viel kosten. Daher wurde das Gehäuse sehr spartanisch ausgeführt. Die sonst üblichen Bleiröhrchen der Pneumatik sind zudem aus Hartpappe hergestellt. Besonders interessant ist das pneumatische Zwillingsladensystem mit Transmissionen zwischen beiden Manualen. Die gleichlautenden Register lassen sich abwechselnd und zusammen auf beiden Manualen registrieren. 1984 oder 1985 wurde das Werk vermutlich durch Hermann Öttl, Salzburg leicht umgebaut. Bei diesen Arbeiten wurde der originale Magazinbalg rechts neben der Orgel entfernt und in recht primitiver Weise ein Keilschwimmer aus Pressspan hinter die Orgel gesetzt. Die Verbindungen zu den abgesägten Kanälen wurden durch Westaflexkondukten hergestellt. Auch die zum Ausbau der Oberoktavkoppel ehemals vorhandene Lade des 2. Manual wurde entfernt, ist aber noch mitsamt Pfeifen erhalten. 2018 befand sich das klanglich bemerkenswerte Instrument in einem schlechten Zustand.

2019 Stilllegung und Anschaffung einer selbstspielenden Digitalorgel ohne Einverständnis der Orgelkommission.

Gehäuse

Gehäusebauer Cäcilia Orgelbau AG (Salzburg-Wien-Klosteneuburg)
Baujahr1923

Spielanlage

Standortfreistehend
Pedaltypparallel
Tastenumfang der ManualeC-g3
Tastenumfang des PedalsC-d1
Anzahl der Register11
Gebläseelektrisch
Spielhilfen

Manual-Koppel, Pedal-Koppel I, Pedal-Koppel II, Ober-Okt.-Koppel II/I, Unter-Okt.-Koppel II/I, Rücksteller für die Handregister (nach Werken getrennt), Handregister ab (mit Auslöser), Automat. Pedalumschaltung an (mit Auslöser), Rollschweller (mit Auslöser), Piano, Mezzo-Forte, Forte, Pleno organo.

WindladentypKegellade
BalganlageSchwimmerbalg
Spieltrakturpneumatisch
Registertrakturpneumatisch

Disposition

Hauptwerk

Principal 8'
Gedeckt 8'
Gamba 8'
Äoline 8'
Oktave 4'
Flöte 4'
Mixtur 2'

Nebenwerk

Gedeckt 8'
Gamba 8'
Äoline 8'
Vox coelestis 8'
Flöte 4'
Flautino 2'

Pedalwerk

Subbass 16'
Oktavbass 8'
Bassflöte 8'