Waidring (Pfarrkirche Hll. Vitus und Nikolaus)

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Ansicht

Waidring - Ansicht (Ansicht)

Spielanlage

Waidring - Spielanlage (Spielanlage)

Elektrische Relais der Eisenschmid-Magnete

Waidring - Elektrische Relais der Eisenschmid-Magnete (Elektrische Relais der Eisenschmid-Magnete)

Pfeifenwerk Hauptwerk

Waidring - Pfeifenwerk Hauptwerk (Pfeifenwerk Hauptwerk)

Elektrik und verbauter Motor

Waidring - Elektrik und verbauter Motor (Elektrik und verbauter Motor)

Pfeifenwerk Positiv

Waidring - Pfeifenwerk Positiv (Pfeifenwerk Positiv)

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Basisdaten

Pfarre/InstitutionPfarre Waidring, 6384 Waidring
GebäudePfarrkirche Hll. Vitus und Nikolaus, Waidring
Standort2. Empore
Baujahr1966
Orgelbauer Hermann Oettl sen. (Salzburg-Aigen)

Beschreibung

Die Vorgängerorgel war 1851 von Josef Unterberger (Angath) mit einem Manual und 11 Registern errichtet worden. Der Spieltisch war in die Brüstung eingebaut. Von dieser Orgel ist heute nichts mehr erhalten.

1906 wurde diese Orgel instandgesetzt. Dabei kam es zum Neubau der Register Gamba und Filomela. Ebenfalls wurde das Gebläse erneuert.

1911 Stimmung der Orgel

1916 Abgabe der 42 Prospektpfeifen im Dezember

1927 Instandsetzung und Ersatz der Prospektpfeifen in Zink durch Matthäus Mauracher jun., Salzburg

1947 Reinigung durch Carl Bindig, Thalgau

1960 Stimmversuche an der Orgel durch zwei Organisten aus St. Ulrich am Pillersee

1964 Ausschreibung einer neuen Orgel an die Firmen Oettl, Salzburg und Pirchner, Steinach. Der kuriose Name "Barockgambe" wurde damals von Prof. Dawidowicz als zuständigem Sachberater ins Spiel gebracht.

Mai 1965 Auftragsvergabe an Hermann Oettl, Salzburg, wobei die drei Zungenregister erst später hinzubestellt wurden.

1966 fand im Oktober die Orgelweihe statt.

Die Oettlorgel ist derzeit durchaus funktionstüchtig, doch in einem sehr schlechten Zustand. Zahlreiche Intonationsmängel und je nach Witterung immer wieder hängenbleibende Töne stören das Spiel, neuzeitliche Materialien wie u.a. Schaumgummi lösen sich zunehmend auf. Die 1966 erbaute Elektrik der Orgel mit unter Dauerstrom stehenden Schleifenzugmagneten entpricht nicht mehr den Sicherheitsbestimmungen. Das Werk besitzt stehende "dänische" Schleifen und hat im Inneren mit großen Platzproblemen zu kämpfen. Um die Trompete zu stimmen muss z.B. der Prospekt ausgehoben werden. Das Gehäuse besteht aus bemaltem Pressspan.

Gehäuse

Gehäusebauer Hermann Oettl sen. (Salzburg-Aigen)
Baujahr1966

Spielanlage

Standortangebaut
Pedaltypparallel
Tastenumfang der ManualeC-g3
Tastenumfang des PedalsC-f1
Anzahl der Register18
Gebläseelektrisch, Eisenschmid KT2
Spielhilfen

II/I, I/P, II/P. Eine freie Kombination, Tutti, Auslöser, Zungen ab, Tremolo Rp (defekt).

WindladentypSchleiflade
BalganlageSchwimmerbälge
Spieltrakturmechanisch
Registertrakturelektrisch

Disposition

Hauptwerk

Prinzipal 8'
Rohrflöte 8'
Barockviola 8'
Oktave 4'
Kleingedeckt 4'
Schwiegel 2'
Mixtur V 1 1/3'
Trompete 8'

Rückpositiv

Gedeckt 8'
Offenflöte 4'
Prinzipal 2'
Quinte 1 1/3'
Zimbel 2/3'
Regal 8'

Pedalwerk

Subbass 16'
Oktavbass 8'
Choralbass 4'
Fagott 16'